Die junge Generation setzt ein lautstarkes Zeichen: Tomorrow Festival

Tomorrow Festival

Die junge Generation zeigt es vor wie es gehen kann: mehr als 10.000 Jugendliche haben beim vergangenen Tomorrow Festival ein Zeichen gesetzt – ein aussagekräftiges und lautstarkes Zeichen für eine bessere, grünere Welt. Sie haben sich mobilisiert um gemeinsam etwas zu bewirken. Von Verdrossenheit, wie etwa in Politikangelegenheiten, war hier keine Spur.

Das Tomorrow Festival, das erste umweltzertifizierte Green Event in Österreich, hat bereits zum zweiten Mal am alten Atomkraftwerk Standort Zwentendorf stattgefunden. Mehr als 10.000 Besucher waren dabei, um dem Ruf „Change- Tanz in ein neues Morgen“ zu folgen und setzten sich durch ihren Besuch des Festivals für mehr Bewusstsein gegenüber der Natur ein. Der Standort Zwentendorf trug dabei sein Übriges dazu bei: Statt Atomenergie wird hier nun Solarenergie produziert.

Betrachtet man die Masse an Besuchern, so sind Desinteresse oder Verdrossenheit an Umweltthemen Fremdwörter für die junge Generation. Vielmehr ist für sie ein Lebensstil, der die Natur und ihre Ressourcen wertschätzt, gelebter Alltag. Das Tomorrow Festival zeigt: ein nachhaltiger Lebensstil ist kein Verzicht. Im Gegenteil: Die junge Generation lebt vor, wie das eigene Leben und Denken bereichert werden kann, wenn neue Perspektiven aufgezeigt werden. Damit haben sie es geschafft, auch andere zum Umdenken oder zumindest zum Nachdenken anzustiften.

Auch eine Studie von Greenpeace zeigt, dass 68 Prozent der Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren ein starkes Bewusstsein für Umweltprobleme und Nachhaltigkeitsfragen haben. Sie wissen, dass eine intakte Umwelt die Grundlage für jede ökologische, soziale und kulturelle Entwicklung ist.

Das Tomorrow Festival hat gezeigt, dass Spaß am Feiern und Umweltbewusstsein vereinbar sind und dass es keine Politik braucht um ein Zeichen zu setzen. Dennoch wünschen sich viele Jugendliche mehr von der Politik. Sie fordern aktiv Handlungsrichtlinien für eine nachhaltige Entwicklung. Aber auch die  Wirtschaft sowie Sozial-  und  Umweltverbände  sollen laut Meinung der Jugendlichen etwas zur Veränderung der Allgemeinsituation beitragen.

Vielleicht sind Veranstaltungen wie das Tomorrow Festival der nötige Anstoß für die Politik um einen richtigen Schritt in die richtige Richtung zu setzten. Die junge Generation hat die Macht etwas zu bewirken und die Gesellschaft zum weiteren Umdenken anzustiften. Sie sind die treibende Kraft für eine bessere Zukunft.

 

Über Isabella Schulner
Isabella Schulner wurde 1990 in Zwettl geboren und wuchs im Waldviertel auf. Sie studierte Media- und Kommunikationsberatung an der FH St. Pölten. 2015 schloss sie ihr Masterstudium Management am IMC Krems ab und bearbeitete in ihrer Masterarbeit das Thema Führungskräftekommunikation in Veränderungsprozessen. Seit Februar 2013 ist sie bei Gaisberg Consulting in Wien tätig, davor sammelte sie Berufserfahrung in diversen Praktika bei namhaften österreichischen Unternehmen wie Siemens, Wüstenrot oder Raiffeisen Ware Austria.
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