Green Office – das Büro von morgen

Büro mit Grünstich

Das Büro von morgen ist „grün“ – und damit sind nicht Pflanzen oder etwa die Farbe der Wände gemeint. Vielmehr versteht man darunter eine ganzheitliche Herangehensweise, die Nachhaltigkeit in den Büroalltag integriert.

Die Sensibilität für Nachhaltigkeit wächst. Das zeigt auch der zunehmende Bedarf an ressourcenschonenden Angeboten: so steigt die Anzahl von Car- oder Foodsharing-Angeboten, es gibt eine hohe Nachfrage nach Fair-Produkten und ein deutlich gestiegenes Interesse an umweltgerechten Lösungen im Energiesektor. Aber auch für Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Behörden rückt Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen immer mehr in den Fokus.

Unter dem Begriff „Green Office“ wir nun der Trend zusammengefasst, wenn Nachhaltigkeit in Büros Einzug hält. Unter „Grüne Büros“ wird in diesem Kontext nachhaltiges Nutzerverhalten der Mitarbeiter, der adäquate Umgang mit Ressourcen und eine umweltgerechte Ausstattung des Bürogebäudes verstanden.

Die Bürowelten der Zukunft sind umweltfreundlich, also grün.

Viele Unternehmen und Einrichtungen haben bereits erkannt, dass sich umweltfreundliches Verhalten nicht nur aus Reputations-, sondern auch aus Kostengründen auszahlt. Sie setzen energieeffiziente Computer und Drucker ein, schalten alle Geräte über Nacht aus und versuchen den Papierverbrauch zu senken, indem nicht mehr jede E-Mail ausgedruckt wird oder Dokumente auch elektronisch versendet werden. Das wird sich in Zukunft noch verstärken.

Laut einer Befragung von KYOCERA mit Unterstützung des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation ist das Büro von morgen vor allem umweltverträglich, energie- und ressourcenneutral. Das Papier als Medium wird in den nächsten 25 Jahren nicht aussterben, allerdings wird sich seine Rolle verändern.

Nachhaltigkeit ist in Unternehmen bereits angekommen

Spannend ist, dass immer mehr Unternehmen und Institutionen einen Weg finden, Nachhaltigkeit sinnvoll im täglichen Geschäft zu integrieren – das zeigen zahlreiche Unternehmen bereits tagtäglich. Sie reagieren damit nicht zuletzt auf die Wünsche der Kunden nach mehr Nachhaltigkeit.

In Österreich gibt es beispielsweise eine „fairprint-Druckerei“. Sie hat sich auf die besonders umweltfreundliche und ressourcenschonende Herstellung von Druckwerken spezialisiert. Für dieses Unternehmen ist ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort, sondern Unternehmensphilosophie. Und dieses Konzept ist ein Verkaufsschlager – und das ist auch gut so.

Über Isabella Schulner
Isabella Schulner wurde 1990 in Zwettl geboren und wuchs im Waldviertel auf. Sie studierte Media- und Kommunikationsberatung an der FH St. Pölten. 2015 schloss sie ihr Masterstudium Management am IMC Krems ab und bearbeitete in ihrer Masterarbeit das Thema Führungskräftekommunikation in Veränderungsprozessen. Seit Februar 2013 ist sie bei Gaisberg Consulting in Wien tätig, davor sammelte sie Berufserfahrung in diversen Praktika bei namhaften österreichischen Unternehmen wie Siemens, Wüstenrot oder Raiffeisen Ware Austria.
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