Ausstellung zum Klimawandel im Schloss Aichberg

Großes Weizenfeld im Hintergrund ein Ort

Wird der Fleischkonsum in Europa wieder zurückgehen? Profitiert das Wirtschaftssystem von Hurrikans? Trinken wir in 50 Jahren immer noch Wasser aus Plastikflaschen? Reicht uns in Zukunft ein Weniger statt Mehr? Kann ich mein Haus mit Pilzen dämmen? Welche Staaten profitieren vom Klimawandel? Sollen wir weiter Materialien aus Lebensmitteln erzeugen? Wie lange heizen Sie ihr Swimmingpool noch mit Ökostrom? Hängt das Glück am Kauf neuer Produkte? Kehrt auf Weideflächen der Wald zurück? Kann der Planet 2050 noch alle Menschen ernähren? Warum schmeckt Schokolade so gut? Reicht die Sonne zukünftig als Energielieferantin? Kommt eine neue Völkerwanderung als Auswirkung des Klimawandels? Werden wir alle „urban farmer“? Ist es in Ordnung wenn es die Niederlande nicht mehr gibt? Überwacht uns die NSA wirklich? Sollen wir unseren Müll im All entsorgen …?

An einem äußerst spannenden Ort in der Steiermark findet zur Zeit eine sehenswerte Ausstellung zu den zentralen Fragen des Klimawandels statt. Schloss Aichberg ist eine räumliche Wunderkammer aus Tradition und Moderne und beherbergt neben der Ausstellung eine Vielzahl an künstlerischen Arbeiten von Erwin Wurm bis Oswald Oberhuber. Zentrales Element der Ausstellung sind Fragen, welche man heute noch nicht beantworten kann. Die Themenkomplexe den Schlossräumen zugeordnet, beschäftigen sich mit der zukünftigen Eroberung des Weltalls, der Klimaveränderung und neuen Materialien, mit dem Phänomen der Überwachung und Manipulation, Sprache und Kommunikation sowie Grenzen und Migrationsflüsse werden hinterfragt. Der Schlossherr, aus einer bretonischen Seefahrerfamilie stammend und gelernter Historiker öffnet persönlich und beantwortet gerne …

FRAGEN!

Öffnungszeiten:

Freitag bis Sonntag und Feiertag: 10.00 bis 18.00 Uhr
Die Ausstellung läuft bis 26. Oktober 2014.

Schloss Aichberg
8234 Eichberg

Über Günter Pichler
Günter Pichler ist im waldreichsten Bundesland Österreichs aufgewachsen und ist als Kind geprägt von der ersten Energiekrise 1972. Als Architekt führt er ein Architekturbüro in Wien, als Senior Scientist lehrt und forscht er an der technischen Universität.
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