Geldanlage mit Ökofonds

Münztürme

Mit gutem Gewissen fürs Alter sparen: Nachhaltige Fonds

Die zusätzliche private Altersvorsorge ist nicht nur für Selbständige und Freiberufler dringend geboten. Allerdings sind viele Anlageprodukte in Folge der niedrigen Zinsen an den Finanzmärkten unrentabel geworden, weshalb sich auch für kritische Anleger der Blick auf die Aktienmärkte lohnt. Denn es gibt durchaus Anlagevarianten, die das Verlustrisiko verringern und dabei in Unternehmen investieren, die nachhaltig arbeiten und ökologische Standards einhalten.

Gleichzeitig wird über eine breite Streuung der Investitionen garantiert, dass der Fonds nicht durch die Krise einer Branche oder eines Unternehmens einen vollständigen Wertverfall erleidet. Weitere Infos zum Thema finden Sie im E-Book Investmentfonds unter http://www.meinegeldanlage.com

Solche Ökofonds investieren nur in Aktien von Firmen, die bestimmte ökologische Voraussetzungen erfüllen. Diese Standards muss der Fonds genau darstellen, so dass der Anleger entscheiden kann, ob die Kriterien ihm genügen oder ob er einen anderen Fonds bevorzugt. So gibt es auch Fonds, die sich an menschenrechtlichen oder sozialen Benchmarks orientieren. Die gängigen Fondsfinder erlauben es, sich online schnell einen Überblick über das Angebot zu verschaffen.

Neben der Anlagephilosophie sollte bei der Auswahl des Fonds die persönliche Situation die größte Rolle spielen. Wer mit kleinem finanziellen Spielraum langsam sein Vermögen aufbauen will, wird auf einen sparplanfähigen Fonds zurückgreifen. Will man eine größere Summe investieren, sollte darauf geachtet werden, dass das Portfolio steigende Kurse verspricht oder die Ausschüttung der Dividenden einen Vermögenszuwachs erwarten lässt. Hier besteht auch der Nachteil dieser Alterssicherung: Sie ist unsicher.

Die Krise in der Solarbranche zeigt, wie auch zukunftsträchtige Unternehmen schnell an unerwarteten Problemen scheitern können. So ist nicht nur die Auswahl des Fonds wichtig, sondern auch eine regelmäßige Überprüfung der Entwicklung an den Börsen.

Autor

Thomas Freud ist der Verfasser des E-Books GELD ANLEGEN, ABER RICHTIG.

Über GastautorIn
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  • Ein wichtiges Thema! Nur 6% der Österreicher haben Aktien, aber für die langfristige Vorsorge sind sie am besten. Am Sparbuch verliert man Kaufkraft.

    Wer sich nicht mit ethischen Kriterien bei der Anlage auseinandersetzen möchte, kann meines Erachtens sein Geld beliebig anlegen und die erzielten Erträge tw. spenden. Damit verbessert man die Welt sogar mehr, als wenn man Anlageformen kauft, die sowieso gekauft werden würden.

    Der langfristige, konservative Investor sollte vor allem auf die laufenden Spesen achten. Teure Fonds bringen i. A. nicht mehr Ertrag.

    http://sedl.at/Geldanlage/aktiv

    Wenn man z. B. einen Fonds kauft, der den Deutschen Aktienindex (DAX) nachbildet, kommt das sehr günstig und man hat automatisch auch eine gewisse Risikostreuung. (Dass alle 30 Unternehmen, die im DAX enthalten sind, pleitegehen, ist unwahrscheinlich.)