Crowdfunding für den vielleicht nachhaltigsten Kaffee der Welt

Dunkelhäutiger Mann mit langen schwarzen Haaren mit indigenem Aussehen und spezieller Mütze sitzt und schaut in die Kamera

Oliver Driver startete am 28.09.2014 mit seiner extra für dieses Projekt gegründeten URWALDKAFFEE GmbH das Crowdfunding auf der Startnext-Plattform. Für den Ankauf von 17.500 kg Rohkaffee der Kogi-Indianer will er mindestens 20.000 Euro einnehmen. Mit den Erlösen des Projektes wird eine der wichtigsten noch existierenden Kulturen der Welt, die Kogi-Indianer, die Hüter der Erde, unterstützt. Im Idealfall können die Kogi 1.000.000 qm Land von den Einnahmen zurückkaufen.

Oliver Driver hat mit den Hütern der Erde, den kolumbianischen Kogi-Indianern, das Projekt „CAFÈ KOGI“ in Deutschland ins Leben gerufen. Im November 2014 erreicht der erste Container mit 17.500 kg Rohkaffee den Hafen Rotterdam und wird vom Partner Mondo del Caffé nach alter Tradition geröstet. Über das Geschäft in Köln-Ehrenfeld und einen Onlineshop sowie Messen und ausgewählte Wiederverkäufer soll der Kaffee vermarktet werden.

Als die Spanier ab 1500 Südamerika eroberten, lebten dort die Azteken, die Inca und die Kogi. Nur die Kultur der Kogi hat es geschafft zu überleben. Sie stehen für uralte Weisheit und ein Leben im Einklang mit der Natur. Für ihren Alltag haben sie alles, was sie benötigen, in der Natur.

Sie verstehen sich als die Hüter der Erde. Als Hüter der Erde ist es ihre Aufgabe, die Balance in allen Aspekten des Daseins zu schützen und zu erhalten. Jedoch selbst in ihrer Zurückgezogenheit in den Bergen spüren sie die Folgen der Klimaerwärmung. Das Eis der Gletscher schmilzt, das Wetter schlägt Kapriolen.

Rosa Dose mi UrwaldkaffeeWeil sie nun jedoch ihre alten heiligen Stätten und Länder zurückkaufen möchten, die früher gestohlen wurden, brauchen sie Geld. Das Projekt CAFÈ KOGI dient dazu, dieses Geld zu verdienen und im Gegenzug ermöglicht es den Menschen in Deutschland, einen einzigartigen Kaffee zu trinken. Kenner stufen ihn als Spezialitätenkaffee ein.

Ziel des Crowdfundings ist es, mindestens 20.000 Euro einzunehmen, ideal wären 75.000 Euro, als Obergrenze hat Oliver Driver 100.000 Euro angesetzt. Jeder Unterstützer erhält eine Rechnung. Nach Abzug der Mehrwertsteuer und der Fundingkosten verbleibt im Idealfall genug Geld, um den ersten Container Kaffee zu bezahlen und den Onlineshop zu entwickeln.

Bei 75.000 Euro können die Kogi von ihrem Gewinn rund 1.000.000 qm Land zurückkaufen und so einen weiteren Schritt hin zum Überleben ihrer Kultur machen.

Über die URWALDKAFFEE GmbH

Auf Holz ist ein Logo mit dem Namen Urwaldkaffee abgebildetDie URWALDKAFFEE GmbH, geschäftsführender Gesellschafter Oliver Driver, ist ein Social Enterprise mit der Vision „Wir verbinden die Herzen der Menschen auf zwei Kontinenten über feinsten Kaffee zu Wohle der Erde.“ Das erste Projekt CAFÈ KOGI wurde nominiert beim Wettbewerb „Gründer-Garage“, der von Google, Volkswagen, 3M, Allianz, der IHK und der Stiftung Entrepreneurship u.a. durchgeführt wird. Neben einem deutlich über fairtrade-Vorgaben liegenden Kaufpreis für den Rohkaffee gehen 20 % der Gewinne als Spende an die Kogi.

Über die Kogi

kogi landschaftKeine 50 Kilometer von den karibischen Sandstränden entfernt erhebt sich die Sierra Nevada de Santa Marta 5.700 Meter hoch. Ihre Gipfel sind schneebedeckt, zu ihren Füßen ist tropischer Dschungel. Dies ist das Land der Kogi.
Die im äußersten Nordosten Kolumbiens abgeschottet von der Außenwelt lebenden Kogi-Indianer wurden berühmt durch den Film des BBC-Regisseurs Alain Ereira „The Heart of The World: Elder Brother’s Warning“.
Die Kogi schaffen es nun nicht mehr, das Gleichgewicht zu erhalten, sie wenden sich an ihre „Kleinen Brüder“, an uns, und suchen die Zusammenarbeit. Sie selbst sind die „Großen Brüder“, dem in ihren Bergen liegt das Herz der Erde, sie waren die ersten Menschen. Sie wollen ihre alten Rituale wieder zum Leben erwecken, die wichtig für die Erde sind. Diese Rituale sind an feste Plätze gebunden, ihre alten heiligen Stätten.
Doch diese Stätten wurden ihnen gestohlen von Spaniern, Siedlern, Guerilla und anderen. Nun gibt es einen Plan mit Unterstützung der Regierung und NGOs sowie privaten Unterstützern (in Frankreich der Schauspieler Pierre Richard) diese Plätze zurückzukaufen. Um neben Spenden auch selbst Geld für dieses Vorhaben zu verdienen, bauen die Kogi Kaffee mitten in ihren Wäldern an.

Mehr zu den Kogi erfahren Sie auch im ersten Blog-Beitrag.

Wollen Sie Máma José Gabriel persönlich treffen? Er hält demnächst mehrere Vorträge in Deutschland.

Kontakt

Oliver Driver, Urwaldkaffee GmbH
Simrockstr. 29
50823 Köln
oliver.driver@urwaldkaffee.de
0173-7088830
www.kalashe.com – die Seite zum Projekt
www.urwaldkaffee.de – hier wird der Onlineshop entstehen

Über Oliver Driver
Oliver Driver ist Wandler zwischen den Welten. Er begann als Bauingenieur und Führungskraft, wechselte nach 18 Jahren in die Organisationsentwicklung und Coaching, arbeitet als Schamane und ist Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt erschienen ist sein Leadership-Buch „Das Cappuccino-Prinzip – Das Geheimnis beruflichen Erfolgs“. Er beschäftigt sich mit Tiefenökologie, Prozessen für nachhaltigen Wandel, indigenem Wissen, Schamanismus und Kaffee.
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