WEARFAIR Kurzfilmreihe TEIL 3: Es geht ums Ganze.

Logo einer Kleidermarke namens Anukoo

Für Teil 3 im Gespräch mit Katharina Mühlberger, Designverantwortliche von ANUKOO.
Vorhang auf für eine weitere Eco-Fashion-Pionierin aus Österreich. Dieses Mal werfen wir einen Blick auf die österreichische Eco-Fashion-Marke Anukoo. Gemeinsam mit Katharina Mühlberger, Designverantwortliche von Anukoo, zeigen wir im dritten WearFair-Kurzfilm was der Startschuss der Eco-Fashion-Marke war und wie sie ihre Kleidung herstellen.

„Was mir an Anukoo gut gefällt? Dass es sozial verträglich und ökologisch nachhaltig ist. Und damit einfach total modern!“ sagt mir Katharina Mühlberger von Anukoo.

Junge blonde Frau hält Kleidungsstück in der HandAllerdings ausschlaggebend für den Aufbau der frischen Marke war das Design! Anukoo ist die Modemarke von EZA Fairer Handel, Österreichs größter Fairtrade Importorganisation. Seit des Gründungsjahrs 1975 importiert und vertreibt EZA Fairer Handel bereits Bekleidung. Aber mit der Mode-Marke wollte die Importorganisation eine Bio-Mode-Marke schaffen, die mehr Menschen gefällt.

Dazu erzählt mir Katharina Mühlberger „Wir haben 2011 die Marke lanciert um nicht nur die Kernzielgruppe anzusprechen, sondern eine weitere Zielgruppe. Eine, die das einfach wegen des Designs, gerne kauft und sich dafür interessiert.“

Heute bietet Anukoo ein breites Sortiment an Kleidung und Accessoires aus Baumwolle und Alpakawolle für Frauen und Männer im eigenen Anukoo Shop in Wien, den Weltläden, Fachgeschäften für fairen Handel und online an.

Anukoo produziert in Indien, Mauritius, Bolivien und Peru. Die Baumwoll-Modelle bezieht die österreichische Marke aus Indien und Mauritius. In diesen Ländern arbeitet Anukoo mit dem WFTO-Mitglied CraftAid zusammen. Dabei sind in Mauritius 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig und in Indien sind insgesamt 2000 Menschen für RAJLAKSHMI tätig. Vor allem am indischen Markt gilt RAJLAKSHMI als Pionier für Fairtrade-Produktionen. In Bolivien und in Peru werden die Alpaka-Kleidungsstücke in kleinen Strickerei-Werkstätten angefertigt.

Blonde große Frau, hält ein weißes Kleid in die HöheAuf die Frage welche Wünsche Anukoo am Herzen liegen, erklärt mir Katharina Mühlberger, dass die Einhaltung der Fairtrade Kriterien und die Ansprache von Menschen, die bewusst mit diesem Thema umgehen, an erster Stelle stehen. Dreh- und Angelpunkt der Modemarke ist die Herausforderung, modische Kleidung gerecht zu produzieren, erfolgreich zu meistern. Abschließend sagt Katharina Mühlberger „weil’s wichtig ist, dass das Design stimmt und dass es den Leuten gefällt“.

Denn es geht ums Ganze.

Papiersack mit Druck innen: Es geht ums GanzeKleidungsstücke in GeschäftNahaufnahme eines PulloverkragensStrickhauben und Handschuhe

WEARFAIR Kurzfilmreihe. Teil 3 mit Katharina Mühlberger, Designverantwortliche von ANUKOO: Mach dir selbst ein Bild von Anukoo und schau dir an was Katharina Mühlberger zu sagen hat:

Im kommenden Beitrag tritt Igor Šapic von Göttin des Glücks auf die WearFair-Bühne und gibt einen Einblick, warum Göttin des Glücks angefangen hat Bio-Mode herzustellen und wie sie ihre Kleidung anfertigen.

Über Raphaela Steiner
Raphaela Steiner (geboren in Feldbach, Steiermark) studierte Betriebswirtschaft an der WU Wien, Internationale Kommunikation und Medien an der Hogeschool Utrecht in den Niederlanden und absolvierte ihr Masterstudium in Organic Business & Marketing am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt. Den Kernteil ihres Masterstudiums stellten Projektteamarbeiten mit Unternehmen und Studienreisen zum Thema Produktion und Vermarktung von ökologischen und konventionellen Produkten, unter anderem von Lebensmitteln, Kosmetik und Bekleidung, dar. Mit dem Ziel ein Bewusstsein für nachhaltige Kleidung in der Öffentlichkeit zu bilden begann sie während ihres Studiums mit der Produktion von Kurzfilmen und dem Schreiben über Bio-Mode und regionale Produktion.
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