WEARFAIR Kurzfilmreihe TEIL 4: Danke! Mir geht’s gut.

Lächelnder Mann neben rotem Kleid

Im Gespräch mit Igor Šapic, Designer von GÖTTIN DES GLÜCKS.
Vorhang auf für einen weiteren Eco-Fashion-Pionier aus Österreich. Der vierte WearFair-Kurzfilm zeigt gemeinsam mit Igor Sapic, Designer von GÖTTIN DES GLÜCKS, aus welchem Grund Göttin des Glücks angefangen hat Bio-Mode zu produzieren und wie sie ihre Eco-Fashion herstellen.

Wohlfühlmode für alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette

Auf einem Stoffe steht "Danke mir geht's gut"Mit dem Wunsch Wohlfühlmode zu produzieren hat alles angefangen. Vier wiffe Köpfe hatten das gemeinsame Anliegen Mode mit „Danke! Mir geht’s gut!“-Botschaften herzustellen. Das unterschiedliche Team mit Architektur, Mode-, Performancekunst- und Film-Background gründete 2005 die Mode-Marke Göttin des Glücks. Zu dieser Zeit hat das Mode-Label in der Slowakei produziert und die Stoffe aus Portugal bezogen. Göttin des Glücks wollte nicht nur Mode machen, in welcher sich die Kundinnen und Kunden wohlfühlen, sondern alle Beteiligten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Jedoch erhielt das Mode-Label keine Informationen zur Produktionsweise der eingesetzten Stoffe.

Dazu erzählt mir Igor Sapic „Wir haben soweit weiter gemacht bis wir gesehen haben, es gibt andere Möglichkeiten mit denen wir produzieren können. Wo alles offen ist, wo man alles hinterfragen kann, wo man Antworten kriegt und wo man genau weiß, wie es produziert wird.

Etikett eines ökologischen und fairproduziertem KleidungsstückIn Zusammenarbeit mit EZA Fairer Handel, Österreichs größter Importgesellschaft für fair gehandelte Produkte, startete Göttin des Glücks 2007 ihre erste Fairtrade-Kollektion. Diese Kooperation ermöglichte es dem Eco-Fashion-Label eine transparente und zertifizierte Wertschöpfungskette anzubieten.

Kindermode auf HakenHeute ist die gemäß GOTS– und Fairtrade-Standards produzierte Wohlfühlmode für Frauen und Männer in über 100 Fachgeschäften für Produkte aus fairem Handel in Österreich, Deutschland, der Schweiz und online erhältlich. Göttin des Glücks führt ihre Kleidung auch in 6 eigenen Shops in Wien, St. Pölten, Graz, Linz und in Innsbruck. Seit neuestem stellt die Wiener Eco-Fashion-Marke Mode für Kinder von 0 bis 7 Jahren her.

Wie und wo produziert Göttin des Glücks?

Der erste Schritt der Wertschöpfungskette von Göttin des Glücks Produkten beginnt in Wien. In der Wiener Zentrale werden alle Schnitte, Entwürfe und Grafiken für die Kleidung entwickelt. Der zweite Schritt erfolgt in Indien. Dieser stellt die Rohstoffproduktion dar. Auf Bio-Baumwoll-Plantagen in Indien wird der Rohstoff gepflückt und zu Garn gesponnen. Der dritte Abschnitt stellt das Weben und Färben der Garne zu Bio-Baumwoll-Stoffen auf Mauritius dar. Anschließend werden die Stoffe in Mauritius zu Göttin des Glücks Kleidungsstücken zugeschnitten und genäht. Nach der Fertigstellung der Kleidung wird diese zum Verkauf nach Europa geliefert.

Bunte Kleidung auf Haken

Welche Wünsche sind Göttin des Glücks am wichtigsten?

Göttin des Glücks bietet Mode an, welche von in der Früh bis am Abend getragen werden kann.

„Sodass sich unsere Kundin gar nicht mehr umziehen muss und für jede Gelegenheit gut gekleidet ist. Dann immer erfolgreich auftreten kann“, meint der Göttin des Glücks-Designer.

Auf die Frage welche Wünsche der Modemarke am Herzen liegen, erklärt mir Igor Sapic: „Was wir uns als Göttin des Glücks wünschen, dass jeder ein bisschen umdenkt und ein bisschen was leisten kann für seine Umwelt, für seine Familie, für sich selbst einfach nur. Und dieser kleiner Schritt ist ein großer Schritt für uns alle.“

Mach dir selbst ein Bild von Göttin des Glücks und schau dir an was Igor Šapic zu sagen hat. Teil 4 der WEARFAIR Kurzfilmreihe mit Igor Šapic, Designer von GÖTTIN DES GLÜCKS:

Im letzten Beitrag der WearFair-Kurzfilmreihe erklärt Melanie Koszednar von Anzüglich, warum Anzüglich angefangen hat Bio-Mode herzustellen und wie die Wertschöpfungskette ihres Mode-Labels aussieht.

Über Raphaela Steiner
Raphaela Steiner (geboren in Feldbach, Steiermark) studierte Betriebswirtschaft an der WU Wien, Internationale Kommunikation und Medien an der Hogeschool Utrecht in den Niederlanden und absolvierte ihr Masterstudium in Organic Business & Marketing am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt. Den Kernteil ihres Masterstudiums stellten Projektteamarbeiten mit Unternehmen und Studienreisen zum Thema Produktion und Vermarktung von ökologischen und konventionellen Produkten, unter anderem von Lebensmitteln, Kosmetik und Bekleidung, dar. Mit dem Ziel ein Bewusstsein für nachhaltige Kleidung in der Öffentlichkeit zu bilden begann sie während ihres Studiums mit der Produktion von Kurzfilmen und dem Schreiben über Bio-Mode und regionale Produktion.
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