WEARFAIR Kurzfilmreihe TEIL 2: Grüne Erde. Eco-Fashion mit Österreich-Schwerpunkt.

Grauhaariger Mann hält Pullover in die Höhe

Teil 2 mit Kuno Haas, Geschäftsführender Gesellschafter von Grüne Erde
Mit dieser Kurzfilmreihe holen wir vier Bio-Modemarken aus Österreich vor den Vorhang. Der zweite Kurzfilm gibt einen Einblick in das oberösterreichische Bio-Mode-Label „Grüne Erde“.

In diesem Kurzfilm erklärt Kuno Haas, Geschäftsführender Gesellschafter von Grüne Erde, warum die oberösterreichische Marke angefangen hat Bio-Mode zu produzieren, auf welche Art und Weise und in welchen Ländern das Eco-Fashion-Label ihre Kleidung herstellt.

Startpunkt der Bio-Mode-Linie von Grüne Erde

Ettikett von Grüne ErdeGrüne Erde feiert bald ein kleines Jubiläum! Vor fast 10 Jahren begann Grüne Erde als eines der ersten Labels in Österreich Bio-Mode herzustellen. Auslöser war eine Marktforschungsstudie 2004. Obwohl die Bio-Marke damals noch gar keine Kleidung im Sortiment führte, wurde Grüne Erde von den Konsumentinnen und Konsumenten als Bio-Mode-Label genannt. Einer Aufforderung, der Grüne Erde zum Glück gefolgt ist. Denn heute führt Grüne Erde ein breites Bio-Mode-Sortiment für Frauen. Angefangen von der Unterwäsche bis zum Mantel oder Schuh.

Wie und wo produziert Grüne Erde ihre Bio-Mode?

Am Haken hängende KleidungsstückeKuno Haas erzählt mir „Das wichtigste für uns ist natürlich Fairtrade, und die Arbeitsbedingungen müssen absolut sauber sein.“ Der Geschäftsführende Gesellschafter von Grüne Erde erklärt mir, dass die Ansprüche der oberösterreichischen Bio-Marke deutlich höher sind als die vorgegebenen Standards der Zertifizierungen für eine sozial und ökologisch gerechte Produktion und sie sich durchgehend bemühen in die richtige Richtung weiter zu entwickeln. Dazu erklärt mir Kuno Haas „Wir können der Erde keinen Haxen ausreißen. Aber wir können einen kleinen Beitrag leisten, dass es am Ende des Tages besser wird“. Der Schwerpunkt der Kleidungsproduktion liegt im Großraum Istanbul und der EU. Darunter produziert Grüne Erde beispielsweise in Portugal, Italien und sogar ein klein wenig in Österreich. Daneben werden Grüne Erde-Kleidungsstücke auch in Peru hergestellt.

Welche Wünsche liegen Grüne Erde am Herzen?

Mehrere Kleidungsstücke an HakenNeben der ökologisch und sozial gerechten Produktion möchte Grüne Erde insbesondere Kleidung mit einer hohen Hautverträglichkeit anbieten und die Brücke „zwischen top-modisch und im Sinne der Nachhaltigkeit, dass man die Dinge lange tragen kann, ohne dass man altmodisch ausschaut“ bilden.

WEARFAIR Kurzfilmreihe. Teil 2 mit Kuno Haas, Geschäftsführender Gesellschafter von Grüne Erde: Mach dir selbst ein Bild von „Grüne Erde“ und schau dir an was Kuno Haas zu sagen hat:

Im kommenden Beitrag gibt Katharina Mühlberger von Anukoo, einen Einblick warum Anukoo angefangen hat Eco-Fashion herzustellen, auf welche Art und Weise und in welchen Ländern die oberösterreichische Bio-Mode-Marke ihre Kleidung anfertigt.

Über Raphaela Steiner
Raphaela Steiner (geboren in Feldbach, Steiermark) studierte Betriebswirtschaft an der WU Wien, Internationale Kommunikation und Medien an der Hogeschool Utrecht in den Niederlanden und absolvierte ihr Masterstudium in Organic Business & Marketing am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt. Den Kernteil ihres Masterstudiums stellten Projektteamarbeiten mit Unternehmen und Studienreisen zum Thema Produktion und Vermarktung von ökologischen und konventionellen Produkten, unter anderem von Lebensmitteln, Kosmetik und Bekleidung, dar. Mit dem Ziel ein Bewusstsein für nachhaltige Kleidung in der Öffentlichkeit zu bilden begann sie während ihres Studiums mit der Produktion von Kurzfilmen und dem Schreiben über Bio-Mode und regionale Produktion.
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