Nach dem Crowdfunding ist vor dem Crowdfunding

Oliver Driver hat auf der Crowdfunding-Plattform Startnext 44.293 Euro mobilisiert und damit 461 Unterstützer begeistern können. Jetzt startet er ein weiteres, diesmal internationales Funding, auf INDIEGOGO. Ziel ist der Ausbau des Onlineshops für den europaweiten Verkauf des vielleicht nachhaltigsten Kaffee der Welt: CAFÉ KOGI.

Im Januar endete das Crowdfunding für CAFÉ KOGI, das Gemeinschaftsprojekt des deutschen Coaches und Autors Oliver Driver mit den kolumbianischen Kogi-Indianern. Es gelang über den Vorabverkauf von Kaffee, Gutscheinen und anderen Artikeln insgesamt 44.293 Euro einzunehmen.

Oliver Driver meint dazu: „Ich hatte beim Start der Kampagne keine Ahnung, was ein realistisches Ziel sein könnte. Mit dem, was wir erreicht haben, bin ich sehr zufrieden. 44.000 Euro bringen uns ein ganzes Stück voran. Es hat sich gezeigt, dass Medienberichte neben allem persönlichen Einsatz großen Einfluss haben. Ich kann nur jedem Crowdfunder empfehlen, zum einen eine einzigartige Story zu haben und zum anderen diese bei den Medien intensiv zu promoten. Crowdfunding für größere Summen hat nur Sinn, wenn die Story die Menschen bewegt.“

Dunkelhaariges Kind mit indigenem GesichtVermehrt meldeten sich während des Fundings Interessenten aus dem Ausland wie der Schweiz, Italien den Niederlanden bis hin zu Litauen, die ursprünglich für den Anfang nicht im Fokus standen. Mit einem zweiten Crowdfunding sollen nun mindestens 10.000 Euro akquiriert werden. Damit kann der Onlineshop englisch übersetzt und international ausgerichtet werden. Darüber hinausgehende Mittel werden in entsprechende Marketingaktivitäten insbesondere im Social Media Bereich investiert.

Oliver Driver dazu: „Wir würden gerne den Kogi mehr finanzielle Mittel zum Rückkauf ihrer heiligen Stätten zur Verfügung stellen. Und das geht nur, indem wir mehr Menschen für diesen wunderbaren Kaffee begeistern. In Europa sehen wir einen großen Markt für ein nachhaltiges Produkt mit diesem Hintergrund.“

Eine große Unterstützung kam auch von den Kogi. Máma José Gabriel, das geistliche Oberhaupt der Kogi-Indianer war extra für drei Wochen nach Deutschland gekommen, um das gemeinsame Projekt zu unterstützen. Er hielt Vorträge in den größten deutschen Städten und traf auf von seiner Botschaft zur Heilung der Erde begeisterte Zuhörer.
Sein Fazit über die Deutschen nach dieser Zeit war, dass wir im Vergleich zu allen anderen Nationen, die er bereits kennengelernt hat, sehr bewusst mit der Natur umgehen. Die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben in unserer Gesellschaft einen Stellenwert erreicht, den er ansonsten nirgends auf der Welt vorgefunden hat.
Sehr klar hat er formuliert, was uns daran hindert, aktiver zu sein und unser Leben so zu leben, wie viele Menschen es eigentlich möchten. Er hat zwei Ängste festgestellt, die uns ausbremsen:

Dunkelhäutiger Mann mit langen schwarzen Haaren mit indigenem Aussehen und spezieller Spitzmütze lächelt und winkt in die Kamera„Die eine Angst ist die Angst vor dem Tod, die andere die Angst vor dem Versagen. Wir wagen es nicht, unsere Träume zu leben, weil wir Angst haben es nicht zu schaffen. Wir könnten in den Augen der anderen – und vor uns selbst – zum Versager werden. Also wagen wir lieber nichts und verbleiben unauffällig in der Masse. Dabei ist es gerade jetzt so wichtig wie nie, die eigenen Potenziale zum Wohle der Erde und der Allgemeinheit zu nutzen und einzusetzen. Wenn wir nicht bald handeln und das bestehende Ungleichgewicht im Umgang mit der Natur beheben, wird der Mensch auf der Erde keine Zukunft haben. Die Erde aber wird weiterleben.“

Kontakt

Oliver Driver, Urwaldkaffee GmbH
Simrockstr. 29
50823 Köln
oliver.driver@urwaldkaffee.de
0173-7088830
www.kalashe.com – die Seite zum Projekt
www.urwaldkaffee.de – hier wird der Onlineshop entstehen

 

Über Oliver Driver
Oliver Driver ist Wandler zwischen den Welten. Er begann als Bauingenieur und Führungskraft, wechselte nach 18 Jahren in die Organisationsentwicklung und Coaching, arbeitet als Schamane und ist Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt erschienen ist sein Leadership-Buch „Das Cappuccino-Prinzip – Das Geheimnis beruflichen Erfolgs“. Er beschäftigt sich mit Tiefenökologie, Prozessen für nachhaltigen Wandel, indigenem Wissen, Schamanismus und Kaffee.
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