„Wer macht meine Kleidung?“: Werde Teil der großen Online-Aktion

Grafik mit den Worten "Wer hat meine Kleidung gemacht?" auf englisch

Am 24. April 2013 starben 1.133 Menschen und über 2.500 Menschen wurden beim Einsturz der Rana Plaza Fabrik in Dhaka in Bangladesch verletzt. Die sozialen und ökologischen Katastrophen entlang der Modeindustrie haben sich seither fortgesetzt.

Der Mode Revolutionstag findet am Jahrestag dieser Katastrophe statt. Der Fashion Revolution Day soll dabei helfen Bewusstsein für die wahren Kosten von Kleidung zu schaffen und jene unterstützen, die für eine nachhaltigere Zukunft im Kleidungsbereich arbeiten.

Der zweite Mode Revolutionstags steht unter dem Motto „Wer macht meine Kleidung?“. Damit ist die gesamte Kette der Kleidungsherstellung gemeint. Angefangen beim Anbau der Rohstoffe, zur Stoffanfertigung bis zum Nähen der Kleidung.

3 Mädchen tragen ihre Kleidung verkehrt herumAuch Österreich ist Teil der globalen Mode Revolutionsbewegung. Zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen am 24. und 25. April 2015 laden ein zum Mitmachen. Die nachhaltige Studierendenorganisation Oikos Vienna hat bereits eine Variante um sich aktiv zu beteiligen ausprobiert.

Hier ist die Anleitung zum Nachmachen:

  1. Sei neugierig.
  2. Forsche nach.
  3. Handle und tue etwas.

Sei neugierig.

Schritt 1: Trage ein Kleidungsstück verkehrt herum.

Wähle ein Kleidungsstück deines Outfits und trage es den gesamten Tag verkehrt herum. Achte dabei auf folgendes: Wo kommt es her? Wer hat das Kleidungsstück gemacht? Kannst du es ausfindig machen?

Forsche nach.

Schritt 2:  Mache ein Bild von dir, wo du ein Kleidungsstück verkehrt herum trägst.

Mache ein Bild von dir, wo du ein Kleidungsstück verkehrt herum trägst und frage direkt die Marke „Wer hat meine Kleidung gemacht?“

Handle und tue etwas.

Schritt 3: Teile dein Bild.

Am 24.4. teile bitte dein Bild auf Facebook, Twitter oder instagram mit folgendem Text „Heute trage ich mein („T-Shirt“/“Kleid“/“Pullover“, etc.) verkehrt herum, weil ich @(Marke/Handel) fragen möchte #whomademyclothes und den Menschen danken möchte, die meine Kleidung gemacht haben“.

Erzähle deinem Freundeskreis, deiner Familie, deinem Arbeitsumfeld vom Mode Revolutionstag und überzeuge sie ihr Kleidungsstück von innen nach außen zu tragen.

Es ist wichtig den Hashtag #whomademyclothes zu verwenden, da diese Information gesammelt wird und damit die Auswirkung gemessen wird.

Mit diesen drei einfachen Schritten kannst du Teil des Mode Revolutionstags sein und damit mithelfen Bewusstsein in der Modeindustrie zu schaffen nachhaltige Verbesserungen vorzunehmen.

Hier geht’ s zum Rahmenprogramm und Aktivitäten am 24. und 25. April in Österreich.

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Weiterführende Links:

http://fashionrevolution.org/country/austria/
Twitter: @Fash_Rev
Facebook: https://www.facebook.com/fashionrevolution.org
instagram: fash_rev

Über Raphaela Steiner
Raphaela Steiner (geboren in Feldbach, Steiermark) studierte Betriebswirtschaft an der WU Wien, Internationale Kommunikation und Medien an der Hogeschool Utrecht in den Niederlanden und absolvierte ihr Masterstudium in Organic Business & Marketing am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt. Den Kernteil ihres Masterstudiums stellten Projektteamarbeiten mit Unternehmen und Studienreisen zum Thema Produktion und Vermarktung von ökologischen und konventionellen Produkten, unter anderem von Lebensmitteln, Kosmetik und Bekleidung, dar. Mit dem Ziel ein Bewusstsein für nachhaltige Kleidung in der Öffentlichkeit zu bilden begann sie während ihres Studiums mit der Produktion von Kurzfilmen und dem Schreiben über Bio-Mode und regionale Produktion.
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