Individuelle Kleidung -ökologisch- jas. slow fashion

Junge Frau in rotem T-Shirt in hohem Getreidefeld

jas. orientiert sich nicht an Trends, sondern an seinen Kunden. Ziel ist, Kunden Kleidung aus dem Casual-Bereich zu bieten, die sie nach ihren Wünschen und an ihren Körper anpassen können. Hierbei ist jas. konkurrenzlos; anpassbare Kleidung ist sonst eher im Business- und Abendmoden-Bereich zu finden. Außerdem trifft das Label einen Nerv, da der Trend zur ‚Mass Customization’ steigt.

Dass Mode auch „anders“ funktionieren kann, zeigen Saskia Rudolph (33) und Judith Drewke (28). Die beiden Frauen aus Taunusstein und Mainz führen gemeinsam das Modelabel jas. sustainable slow fashion. Der Schwerpunkt des Startups liegt auf Mode, die der Kunde individuell anpassen kann. „Der Trend, Produkte zu konfigurieren, nimmt immer mehr zu. Allerdings nicht im Bereich der Alltagskleidung. Wir möchten den Kunden hier eine einzigartige Alternative zur Kleidung von der Stange bieten“, so Judith Drewke.

Schnitte, Stoffe und Muster können bei jas. sustainable slow fashion frei miteinander kombiniert werden. Die Kleidung ist in unterschiedlichen Längen verfügbar und auch Veredelungen werden nach Wunsch angepasst. Der Kunde erhält somit nicht ein, sondern sein Kleidungsstück.
Im Frühsommer erhalten zunächst Kundinnen die Möglichkeit, T-Shirts und Röcke nach ihren Bedürfnissen und Vorstellungen anzupassen. Gestartet wurde im Mai mit einer Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Startnext. Die Gründerinnen benötigen diese Teilfinanzierung für Investitionen in Stoffe, Schnitte, erste Industrienähmaschinen und Schneiderinnen sowie einen professionellen Online-Shop.

Die beiden Gründerinnen bieten Slow Fashion an, die ökologisch und fair produziert wird. Slow Fashion beschreibt einen nachhaltigen und bewussten Konsum von Kleidung. „Es geht nicht darum, den neuesten Trends nachzueifern, sondern seine Kleidung wieder wertzuschätzen. Dabei wollen wir auch zeigen, dass nachhaltige Kleidung modisch und bezahlbar sein kann“, erläutert Saskia Rudolph.

Um den Anspruch nach Nachhaltigkeit und Fairness zu erfüllen, setzt sich das Label umfassende Richtlinien. „Wir produzieren im Rhein-Main-Gebiet und erhalten unsere Stoffe aus Europa“, erklärt Drewke, „so können wir Transportwege gering halten und stärken die heimische Textilindustrie.“  Auch hohe Qualitätsstandards und ein ökologisch-sinnvoller Unternehmensaufbau stehen auf der Agenda. „Unser Ziel besteht darin, langfristig ein rundum nachhaltiges, sozial-agierendes Unternehmen aufzubauen“, ergänzt Rudolph.

Über die Gründerinnen

2 alternativ aussehende junge FrauenJudith Drewke (28) // Co-Founder, Chief Marketing Officer: kommt aus dem Marketing- und BWL-Bereich. Die Wahl-Mainzerin ist zuständig für die Kommunikation und die Unternehmensentwicklung.

Saskia Rudolph (33) // Co-Founder, Chief Creative Officer: ist Architektin. Die zweifache Mutter verantwortet sowohl die grafische Aufbereitung als auch die Schnitterstellung und Produktion.

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Pressekontakt

Judith Drewke
judith@jas-slowfashion.de
0151. 21229659

Über GastautorIn
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