Jahresrückblick in die besten Crowdfundingprojekte 2015

Blick in einen Walt, im Hintergrund ein kleiner Teich

Das Thema ‚Crowdfunding‘ beschäftigt mich nun schon zwei Jahre lang. Über verschiedene Social Media Plattformen bin ich im Herbst 2013 darauf aufmerksam geworden. Das erste Mal wirklich realisiert habe ich den kreativen Faktor des Crowdfundings bei der Crowdfundingkampagne von WildUrb. Und natürlich habe ich die Geschichte vom Waldviertler Schuhrebellen Heini Staudinger verfolgt, was allerdings Crowdinvesting war.

Richtig gepackt hat mich persönlich als Unterstützer das Projekt 2014 von Augenhöhe, weil mir dieses Thema, Augenhöhe in der Arbeitswelt, eine wirkliche Herzensangelegenheit ist. Dann kam Zwirbler, der Facebookroman- ein echt cooles Projekt und b-cared, die Notfalls-App. Alles Crowdfunding-Projekte, die ich gerne unterstützt habe.

Mein Arbeitsjahr 2015 stand nun voll im Zeichen des Crowdfundings. Ich durfte mein erstes Crowdfundingprojekt gemeinsam mit Judith Anger starten, das WildnisKulturDorf, und bin dadurch meinen ‚wilden‘ Naturwurzeln wieder etwas näher gekommen.

Crowdfunding ist wirklich ein perfektes Marketing-Tool. Es ist DAS ÜBERPRÜFUNGSTOOL DEINER IDEE! Go out and find your way! Knallhart und absolut fordernd. Kein Platz für ’schau ma mal‘ – weitermachen, vorwärtsgehen, dazu stehen, überprüfen, lernen, aufstehen, weitergehen, neu machen, zur Idee stehen, raus aus der Komfortzone, rein ins Leben!

Was mich 2015 sonst noch bewegt hat:

Ein erfolgreiches Crowdfundingprojekt 2015 auf Startnext war wieder eines meiner Lieblingsthemen in der Arbeitswelt – Augenhöhe! Es gibt den 2. Film und diesmal sogar mit österreichischer Beteiligung! Darauf freue ich mich ganz besonders (auch, weil ich den Kontakt hergestellt habe!).

Habt Ihr bei Hanfgarten mitgemacht? Ich hatte heuer Hanftee auf meinem Balkon, sehr schmackhaft! – ein wirklich interessantes Projekt aus Österreich!

Kennt Ihr meine Lieblingsbank –  die Bank für Gemeinwohlgründe JETZT mit und werde GenossenschafterIn –hier geht es um Crowdinvesting! Ziel ist, die erste Bank aus der Zivilgesellschaft heraus zu gründen.

Und welche Projekte ich Euch, neben dem WildnisKulturHof, noch ans Herz legen möchte:

  • Muck, das Entdeckerdorf – Kinder brauchen die Natur – dort können sie Ruhe finden, Selbstbewusstsein entwickeln, Lebensfreude spüren und Achtsamkeit erlernen. Eltern wiederum brauchen die Auszeit, um durchzuatmen und aufzutanken. Doch nicht jeder kann sich Urlaub im Grünen leisten. Wir machen es möglich: Eltern mit geringem Einkommen oder alleinerziehende Mütter beziehungsweise Väter aus der Stadt können in unserem Entdeckerdorf gemeinsam mit ihren Kindern Zeit verbringen. Ich habe selber eine Übernachtung gebucht – also, los, Leute – bucht auch, gemeinsam wird’s lustiger!
  • beeVillage München – Bienenkugeln statt Bienenstöcke vereint zu einem Bienendorf in der Stadt – der neue Lebensraum für das wichtigste Nutztier. Bienenleben in der Stadt – gefällt mir, das wäre doch auch etwas für Wien – oder?
  • Eine solarbetriebene Fahrradrikscha in Graz! Da ich hin und wieder auch in Graz bin – wäre toll, dort mit sowas fahren zu können! Also, los, ihr Grazer!

Einen Plattform-Tipp gibt’s auch noch von mir:

Interessant finde ich die Plattform EcoCrowd aus Deutschland. Hier werden nachhaltige Projekte und Startups vorgestellt, die Starthilfe benötigen. Nach dem Motto „Zusammen mehr erreichen“ können alle einen Beitrag zur Finanzierung leisten, Netzwerke bilden und Ideen verbreiten. Man findet dort viele nachhaltige Crowdfunding-Projekte, wie zB Flora-Fauna-Archehof WILDE SAATEN – diese retten, erhalten und schaffen Wiesen- und Hecken-/Waldsaumbiotope.

Ich bedanke mich bei allen LeserInnen und wünsche erholsame Festtage und viel Freude und Zufriedenheit für 2016! Bis bald – Michaela Schmitz

Nahaufnahme einer Sonnenblume

Ein ganz großes Dankeschön auch an das Team vom Werner Lampert Blog!

Über Michaela Schmitz
1964 in Wien geboren, habe ich die Drogistenfachschule besucht und nach bestandener Konzessionsprüfung einen Naturkostladen in Wien 23. eröffnet. 1995 wurde mein erster Sohn Emil geboren, 1997 und 1999 folgten Sebastian und Daniel. 2003 habe ich eine Privatschule in Eichgraben mitgegründet und war danach bei der more.Software GmbH und der Gesellschaft für ganzheitliche Förderung im Bereich Datenbanksoftware zuständig. Seit 2010 arbeite ich selbstständig im Bereich der automatischen Datenverarbeitung. Ich betreue Websites, pflege Content ein und erstelle Bilder und Drucksorten. Ich schreibe Blogs, betreue Social Media-Kanäle und Crowdfundingprojekte. Durch meine Zusammenarbeit mit Judith Anger für den WildnisKulturHof und das Crowdfunding für das WildnisKulturDorf habe ich wieder zurück zu meinen Wurzeln gefunden – dem Leben mit der Natur und vereine seitdem Technik und Wildniskultur.
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