Mut zur WildnisKultur! Ein Jahresrückblick

Idyllische Stimmung an einem Teich

Im Jänner 2015 startete der WildnisKulturHof im Südburgenland. 5ha Grund wurden von Judith Anger gekauft und mit Hilfe von Baggern und vielen, kräftigen Händen zu einer WildnisKultur umgeformt.

Bagger gräbt Terrassen in den HangDie Straße über den Hang hinunter wurde gebaut, Terrassen wurden angelegt, Quellen gegraben und gefasst, Standplätze für die autarken Wohneinheiten adaptiert – ein Kratergarten angelegt und jede Menge Wasserretentionsräume und Überlaufbecken geschaffen.

2 Männer fixieren große Pfosten in der ErdeFische wurden in den Wasserbecken ausgesetzt. Wir haben einen Küchen- und Gemüsegarten angelegt, im Sommer mit Hilfe der Seminarteilnehmer einen Erdkeller gegraben und befestigt.

Hölzerner Wohnwagen steht in einem grünen HangDer erste, autarke Wohnwagen kam aus Deutschland und bietet seither die erste Unterkunft im WildnisKulturDorf. Ein Hühnergehege wurde gebaut und ein Komposthaufen angelegt. Wir pflanzten viele Obstbäume, darunter auch einige ‚Exoten‘ wie Kiwi, Kaki, Feigen und Bananen.

Hand hält KakifruchtSteine wurden zur zusätzlichen Befestigung und für einen Essplatz am Grund verteilt. Wir haben ausgesät und gemulcht. Die Sonnenblumensamen des Vorjahres verwandelten den WildnisKulturHof mit ihrer gelben Farbenpracht in ein prächtiges Blütenmeer.

SonnenblumenmeerUnsere Website ist im Juli online gegangen, wir sind auf facebook, twitter, instagram und pinterest zu finden. Auf vimeo findet man viele Videos von und über uns! Der ORF hat uns besucht und einen Bericht veröffentlicht. Das Team der Krone Burgenland war da und hat zweimal über uns berichtet. Wir hatten 2 „Tage der offenen Tür“, wo uns zahlreiche Menschen besucht haben. Einen WildnisKultur-Kochevent haben wir in Wien in den Ringstraßen-Galerien abgehalten. Während unseres Crowdfundings hatten wir die Möglichkeit, viele, interessante Menschen kennenzulernen, die uns nun unterstützen und auch bei uns mitarbeiten wollen. Wir haben viele Freunde der WildnisKultur gewonnen!

2 ungleich große Hunde blicken treuherzig nach oben in die KameraWir haben Kontakte geknüpft und sind in Netzwerken aufgenommen worden. So durften wir auf der 1.BIO Messe in Wieselburg einen Vortrag zur ‚WildnisKultur‘ halten und haben damit viele Menschen erreicht und zum Weiterdenken angeregt. Gemeinsam mit dem Team Wohnwagon haben wir ein autarkes Energiekonzept für das WildnisKulturDorf ausgearbeitet und uns die Umsetzung einer Pflanzenkläranlage für unsere Tiny Houses und Wohnwägen überlegt. Wir haben Förderungen eingereicht und die Lehrstätte ‚autarkes WildnisKulturDorf‘ präzisiert und inhaltlich weiter ausgearbeitet. Wir haben Feste gefeiert, gemeinsam am WildnisKulturHof Leckeres aus der WildnisKultur gegrillt, geerntet und eingekocht.

Weg zwischen Bäumen im SchneeIm Herbst wurde unser erster WildnisKulturHof – Newsletter versendet und wir haben unseren Kubota Traktor ‚Niki‘ bekommen. Immer wieder bekommen wir Anfragen, sogar aus den USA, wann man unsere WildnisKultur und unseren autarken Wohnwagen besuchen kommen kann. Es war für uns alle ein mehr als erfolgreiches und beglückendes Jahr. Es gab Höhen und Tiefen, Rückschläge und Fortschritte – so, wie das Leben eben ist. Wir sind unserem Ziel, die Welt jeden Tag ein Stückchen gesünder, wertvoller und wilder zu machen, näher gekommen. Danke an Euch! Wir gehen unseren Weg weiter und wollen Euch zeigen, dass es funktioniert – dass jeder die Möglichkeit hat, ein mutiges, freies und eigenverantwortliches Leben zu führen! Landwirtschaft goes WildnisKultur – Mut zur WildnisKultur! Wir freuen uns auf Euch und auf ein gemeinsames, spannendes 2016!

 

Über Michaela Schmitz
1964 in Wien geboren, habe ich die Drogistenfachschule besucht und nach bestandener Konzessionsprüfung einen Naturkostladen in Wien 23. eröffnet. 1995 wurde mein erster Sohn Emil geboren, 1997 und 1999 folgten Sebastian und Daniel. 2003 habe ich eine Privatschule in Eichgraben mitgegründet und war danach bei der more.Software GmbH und der Gesellschaft für ganzheitliche Förderung im Bereich Datenbanksoftware zuständig. Seit 2010 arbeite ich selbstständig im Bereich der automatischen Datenverarbeitung. Ich betreue Websites, pflege Content ein und erstelle Bilder und Drucksorten. Ich schreibe Blogs, betreue Social Media-Kanäle und Crowdfundingprojekte. Durch meine Zusammenarbeit mit Judith Anger für den WildnisKulturHof und das Crowdfunding für das WildnisKulturDorf habe ich wieder zurück zu meinen Wurzeln gefunden – dem Leben mit der Natur und vereine seitdem Technik und Wildniskultur.
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