Frühling am WildnisKulturHof!

Blonde Frau wird gefilmt

Nach einer nicht allzu langen Winterperiode, in welcher wir natürlich auch nicht nur müßig waren, geht es nun wieder voll los mit all unseren Aktivitäten rund um die WildnisKultur! Im Jänner war zu den Holzarbeiten und zur Herstellung der Knochensalbe gegen Wildverbiss das Team von ORF2 ‚heute leben‘ bei uns auf Besuch.

Blonde Frau hinter HolzzaunEbenso haben wir im Jänner begonnen, lebende Hecken zu bauen, um einen besseren Schutz vor Wild zu haben. Diese Hecken werden auch ′Benjeshecken′ genannt – dafür brauchen wir Holz, das quer angeordnet wird und wir bepflanzen diese Hecken dann mit Rankpflanzen wie zB die Heckenrose. Die Hecke dient zusätzlich als Schutzraum für Kleintiere und ist nützlich für die Artenvielfalt.

Ruine eines HausesEin weiterer Punkt auf der To-Do-Liste im Jänner war das Bäumefällen – zur Weiterverarbeitung am Grundstück brauchen wir Holz für Zäune und Rankhilfen und der Wald muss ausgelichtet werden – und gleichzeitig legen wir damit das alte Bauernhaus wieder frei.

Zur Nasen-Geruchs-Freude aller haben wir dann noch Knochensalbe gegen Wildverbiss produziert. Das ist ein altes Rezept, mit welchem man Wild davon abhält, dass sie die jungen Bäume anknabbern und damit schädigen. Auch bei den alljährlichen, internationalen Seminaren von Sepp Holzer wird einmal Knochensalbe produziert – ist also schon fast ein immer wiederkehrendes Ritual im Südburgenland!

Jetzt, zu Frühlingsbeginn, war das Team von ORF2 ‚heute leben‘ wieder vor Ort, diesmal zu den Themen ‚aussäen‘, ‚Hügelbeet anlegen‘, Zaun gegen Wild (und auch Wildschweine) zum Schutz des Küchengartens bauen, Kräuter pflanzen und eine Kräuterliege anlegen. Besonderes Glück hatten wir auch wieder mit dem Wetter, somit konnten wir alle Arbeiten durchführen und sogar alle draußen Mittagsessen!

Beim Aussäen wurde gezeigt, welche Samen man zusammenmischt – ja, in der WildnisKultur wird nicht Reihe an Reihe angelegt, sondern eben ‚wild‘ gemischt, damit sich die Pflanzen gegenseitig unterstützen können. Größere Samen, wie Zucchini, Kürbis, Bohnen, Mais werden einzeln in die Erde gesteckt – ebenso Erdäpfel – einfach bunt gemischt im Hügelbeet verteilen.

Heuer wird es im WildnisKultur-Küchengarten auch eine Kräuterliege geben – da kann man sich dann genüsslich in mitten von duftenden Kräutern, wie Thymian, Minze, Basilikum, Salbei, Rosmarin und Lavendel nach getaner Arbeit ausrasten und entspannen.

Wohnwagen aus HolzZu guter Letzt bauen wir heuer ein weiteres Tiny Hose – ein Wohnwagen wurde letzten Sommer schon angeliefert – jetzt bauen wir selber! Dazu haben wir seit einiger Zeit wieder ein Crowdfunding auf wemakeit.com laufen ‚Bau mit uns ein Tiny House‘. Das Small House oder Tiny House wird auf dem Grundstück gebaut, auf dem es derzeit keine öffentlichen Anschlüsse, also kein Wasser, keinen Strom, keine Heizung und keinen Kanal gibt. Ideale Voraussetzungen also, um bewusst mit Ressourcen umgehen zu lernen! Und – man kann sich wieder tolle Belohnungen als Gegenleistungen zur finanziellen Unterstützung aussuchen – zB ein Open Air Dinner mitten in der WildnisKultur, eine WildnisKultur-Beratung für das eigene Grundstück, einen Tagesworkshop zu unseren WildnisKultur-Gartenthemen wie ‚Hügelbeet anlegen‘, ‚Pilzkultur züchten‘ oder ‚Lehmziegelbau‘ oder man kann das Kochbuch ‚Leb wohl, Supermarkt‘ kaufen oder gemeinsam mit Freunden ein Outdoor-WildnisKultur-Camp buchen. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr auf das gemeinsame Bauen bei uns am Platz mit unseren Fans der WildnisKultur und der Tiny House Bau Crew!

Zeichnung mit Text

LehmziegelnDa wir auf unserem Grund Lehm in verschiedenen Farben haben, wurde auch schon der erste Tiny House Lehm-Prototyp erstellt! Gefällt uns sehr, danke an das WildnisKultur-Lehmbau-Team!

Wer uns besuchen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen, sich die WildnisKultur live zu geben und die einzigartige Atmosphäre unseres Platzes zu genießen! Wir freuen uns auf Euch!

WildnisKulturHof, Judith Anger

Bergen, 8380 Jennersdorf, Südburgenland

http://www.wildniskulturhof.at/

https://wemakeit.com/projects/bau-mit-uns-ein-tiny-house

Über Michaela Schmitz
1964 in Wien geboren, habe ich die Drogistenfachschule besucht und nach bestandener Konzessionsprüfung einen Naturkostladen in Wien 23. eröffnet. 1995 wurde mein erster Sohn Emil geboren, 1997 und 1999 folgten Sebastian und Daniel. 2003 habe ich eine Privatschule in Eichgraben mitgegründet und war danach bei der more.Software GmbH und der Gesellschaft für ganzheitliche Förderung im Bereich Datenbanksoftware zuständig. Seit 2010 arbeite ich selbstständig im Bereich der automatischen Datenverarbeitung. Ich betreue Websites, pflege Content ein und erstelle Bilder und Drucksorten. Ich schreibe Blogs, betreue Social Media-Kanäle und Crowdfundingprojekte. Durch meine Zusammenarbeit mit Judith Anger für den WildnisKulturHof und das Crowdfunding für das WildnisKulturDorf habe ich wieder zurück zu meinen Wurzeln gefunden – dem Leben mit der Natur und vereine seitdem Technik und Wildniskultur.
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