Der WildnisKulturHof bekommt Zuwachs

Filmteam steht vor offenem Auto

Am 19.4. war „heute leben“ von ORF2 wieder am WildnisKulturHof. Die spannenden Themen für diese Sendung: „Hühner retten in Dietersdorf“, „Minischweine retten in Oberpullendorf“ und „Unsere kleine Farm bekommt Zuwachs!“

Der Betrieb ‚Freilandeier Höllerl‘ produziert nach strengsten Tierschutzauflagen und Fütterungsvorgaben (gentechnikfrei, Donausoja sowie inländisches Futter)! Das Ziel der Familie Höllerl ist eine nachhaltige Produktion, sämtliche Energie, die bei der Produktion verbraucht wird, ist aus nachwachsenden Ressourcen, wird selbst erzeugt oder ist zumindest CO2 – neutral (Treibstoffe).

Filmteam steht vor HühnerstallDer Slogan ‘Wir wollen auch unseren Kindern noch eine lebenswerte Welt hinterlassen‘ wird hier ernst genommen. Da die Hennen ab dem 9. Legemonat nicht mehr wirtschaftlich, aber durchaus noch immer sehr legefreudig sind, werden sie an Privathaltung zur privaten Eierproduktion weitergegeben. Deshalb holen wir für den WildnisKulturHof auch immer wieder Legehennen, die sich dann eines guten Weiterlebens erfreuen können!

3 braune Hühner auf der ErdeDa wir letztes Jahr auch schon Bekanntschaft mit dem Hühnerhabicht gemacht haben, wurden heuer die Sicherheitsmaßnahmen noch erweitert – wir haben oberhalb des Hühnergeheges (welches im Wald liegt) noch zusätzlich Stricke gespannt, damit der Habicht nicht durchkommt. Filmteam vor Wagon im WaldDie Hühner werden die ersten Tage zur Gewöhnung in ihrem Wohnwagen (Hühner-Tiny-House) gehalten, dann haben sie sich an ihn gewöhnt und gehen selbstständig bei Einbruch der Dunkelheit in ihren Wagen schlafen.

Zum Schutz vor dem Fuchs haben wir nun auch 2 Minischweine aus Draßmarkt bei Oberpullendorf geholt!

2 kleine Schweine wühlen in der ErdeAls Minischweine (auch Teacup pigs und Minipig genannt) bezeichnet man kleinwüchsige Hausschweine. Neben vielen originären Minischweinerassen bestimmter Regionen werden unter dem Begriff Minischwein vor allem Rassen und Linien zusammengefasst, die für die Hobbyhaltung gezüchtet wurden.

Schweine haben Borsten. Milben, deren Kot Asthma und Hautausschläge auslösen, ernähren sich nicht von Borsten. Bei Schweinen haben daher allergieauslösende Milben keine Chance.

Die Schweine verwandeln das Unkraut in wertvollen Bio-Dünger und buddeln Schädlinge aus dem Boden.

Ein Schwein braucht Auslauf, will graben, muss sich suhlen etc.. Minischweine lieben es, den Boden zu beackern, sie eggen und düngen, und die Pflanzen sorgen gegenseitig für Feuchtigkeit, Stickstoff, und Gründünger. So hält es auch der Permakultur-Experte Sepp Holzer und hat dadurch weniger Arbeit und mehr Zeit, interessierte Besucher aus aller Welt über seine Mischkulturen aufzuklären.

Seine Gedanken zu einer Tierhaltung, die die Tiere als Mitarbeiter, nicht als Ware sieht- Sepp Holzer über Schweineglück und Ackerbau:

„… da muss ich nur ein paar Zuckererbsen hinstreuen, nach denen sie wühlen, und morgen ist von den Schweinen alles gepflügt. Und übermorgen wieder ein paar Erbsen, dann suchen die Schweine wieder und so eggen sie. Erst haben sie gedüngt, dann geackert und dann geeggt.“

Aus ‚ Der Agrar-Rebell‘ von Sepp Holzer 2002

Nun haben wir am WildnisKulturHof 13 Freilandlegehennen und 2 Minischweine namens Fritz und Egon! Herzlich willkommen!

Nicht vergessen – bis 12.05.2016 kann man noch unser Projekt ‚Bau mit uns ein Tiny House‘ auf wemakeit.com unterstützen! Danke!

Weiterführende Links

Freilandeier Höllerl, Dietersdorf 61, Loipersdorf bei Fürstenfeld

Crowdfunding ‚Bau mit uns ein Tiny House‘

Website WildnisKulturHof

Facebook WildnisKulturHof

Twitter WildnisKulturHof

Kontakt:

WildnisKulturHof Judith Anger

Bergen, 8380 Jennersdorf, Südburgenland

Mail: office@wildniskulturhof.at

Video:

 

Über Michaela Schmitz
1964 in Wien geboren, habe ich die Drogistenfachschule besucht und nach bestandener Konzessionsprüfung einen Naturkostladen in Wien 23. eröffnet. 1995 wurde mein erster Sohn Emil geboren, 1997 und 1999 folgten Sebastian und Daniel. 2003 habe ich eine Privatschule in Eichgraben mitgegründet und war danach bei der more.Software GmbH und der Gesellschaft für ganzheitliche Förderung im Bereich Datenbanksoftware zuständig. Seit 2010 arbeite ich selbstständig im Bereich der automatischen Datenverarbeitung. Ich betreue Websites, pflege Content ein und erstelle Bilder und Drucksorten. Ich schreibe Blogs, betreue Social Media-Kanäle und Crowdfundingprojekte. Durch meine Zusammenarbeit mit Judith Anger für den WildnisKulturHof und das Crowdfunding für das WildnisKulturDorf habe ich wieder zurück zu meinen Wurzeln gefunden – dem Leben mit der Natur und vereine seitdem Technik und Wildniskultur.
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