FUTURZWEI – Geschichten für die Zukunft

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2 Kleinkinder hocken in der Wiese

Wie oft wird behauptet: „Only bad news are good news“. FUTURZWEI sagt: Stimmt nicht! Die gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin setzt sich seit über fünf Jahren für das Projekt einer zukunftsfähigen, enkeltauglichen, offenen Gesellschaft ein. Dazu holt sie Menschen vor den Vorhang, die andere Geschichten zu erzählen haben. Nicht Geschichten vom drohenden Untergang. Nein, jene von der Hoffnung, der Zusammenarbeit, der Zukunftsfähigkeit. Kurzum: Geschichten vom Gelingen.

Blick in ein Geschäft mit viel Kleinkram

Wiederverwertbare Altwaren werden gesammelt, in qualifizierten Einrichtungen aufbereitet und an die Verkaufsstellen der ReVital Partner weitergeleitet. © Oberösterreichischer Landesabfallverband

Story: ReVital macht Altwaren wieder fit

Ob Elektrorasierer, Spielzeugpuppe oder Bohrmaschine: Unter dem Banner „ReVital“ bereiten in Oberösterreich frühere Langzeitarbeitslose weggeworfene Gebrauchsgegenstände auf. Verkauft werden diese in einem der 21 ReVital Shops zum kleinen Preis. Eine Win-Win-Win-Geschäftsidee. Denn von der Initiative profitieren Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen.

Öffentlichkeitsarbeit für die Kleinen

Die Mitglieder von FUTURZWEI sind ständig auf der Suche nach Storys. Nach neuen Facetten, um das Bild von der Zukunft der Gesellschaft zeichnen zu können. Harald Welzer, einer der führenden Köpfe hinter der Stiftung, bringt die Mission auf den Punkt: „Wir brauchen PR für kleine Initiativen, Leute, die etwas bewegen wollen. Für uns und alle anderen, die es vorziehen, keine Schlechtmenschen zu sein und die weiter auf Widerstand, Gemeinschaftlichkeit und Selbstermächtigung setzen, um weiter an der sozialen und ökologischen Zivilisierung unseres Lebens zu arbeiten.“

Fahrrad mit Anhänger auf dem Kisten gestaptelt sind

Die Anhänger von Carla Cargo können mit fast jedem handelsüblichen Fahrrad, Pedelec und E-Bike verwendet werden. © Carla Cargo

Story: Carla Cargo startet mit Elektroantrieb durch

Einer Studie von „cyclelogistics“ zufolge könnten in der Europäischen Union die Hälfte aller innerstädtischen Autotransporte mit Lastenrädern erledigt werden. Damit das Realität wird, hat das Freiburger Start-up „Carla Cargo“ einen Fahrradanhänger mit Elektroantrieb entwickelt. Bis zu 150 Kilogramm an Lasten können damit transportiert werden. Für bessere Luft und eine gesündere Zukunft.

Zukunftsfähigkeit auf allen Kanälen

Um die Erfolgsstorys zu verbreiten, feuert FUTURZWEI aus allen publizistisch erdenklichen Rohren. Da wäre einerseits das Flaggschiff, die eigene Website. Der ideale Ausgangsort für Erkundungsreisen durch die Welt von morgen. Herzstück ist hier das Zukunftsarchiv. Dieses umfasst die gesammelten Geschichten des Gelingens. Dann gibt es auch noch die globale Variante dieses Archivs Future Perfect. Mit Trafo hat die Stiftung jüngst ein weiteres Online-Magazin gestartet. Die Initiative Offene Gesellschaft wiederum soll eine analoge Debatte darüber in Gang bringen, welches Land sich die Bevölkerung wünscht, abseits von Online-Foren und Social Media.

Blick in einen lichtdurchfluteten Raum mit großen Fenstern, vielen Tischen und Sesseln

Das Begegnungscafé im Bellevue di Monaco wird gemeinsam mit Flüchtlingen organisiert und umgesetzt. © Gila Sonderwald für Bellevue di Monaco

Story: Leistbar wohnen im Bellevue di Monaco

München ist eine jener Städte, in denen Wohnen immer teurer wird. Um diese Dynamik zu bremsen, formierten sich Idealisten zu einer Sozialgenossenschaft. So gelang es tatsächlich, drei zum Abriss freigegebene Häuser zu retten und zu renovieren. Der Startschuss für das „Bellevue di Monaco“ war erfolgt – ein Ort des Miteinanders, Informations- und Beratungszentrum, leistbarer Wohnraum und Begegnungscafé. Alles in einem. Und noch viel mehr.

Neue Impulse durch Zusammenarbeit mit der TAZ

Wer lieber zur Print-Lektüre greift, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Im Sommer 2017 begründete FUTURZWEI eine Kooperation mit der überregionalen Berliner „Die Tageszeitung“ (TAZ). Produkt dieser Zusammenarbeit ist das Magazin taz.FUTURZWEI. Für Harald Welzer liegt dieser Schritt auf der Hand. „Egal ob Kriege, IS, Rechtspopulismus, Trump, Putin, Erdogan, Klimawandel oder Digitalisierung – man kann weder Gerechtigkeits- und Freiheitsprobleme, noch die ökologische Krise getrennt betrachten. Wir sehen eine neue Politisierung der Gesellschaft, noch ohne feste Form und Richtung“, so der Soziologe. „Dafür braucht es ein politisches Magazin, das Analysen und Debatten liefert und Zukunft wieder als Zentrum des Politischen versteht.“

Kinderkleidung liegt auf Backpapier

Bei Räubersachen wird das nachhaltige Sortiment für Babys und Kleinkinder sorgfältig ausgewählt und nach der Devise „Mieten ist das neue Kaufen“ verliehen. © Räubersachen

Story: Kinder tragen Räubersachen

Vom Strampler über Schuhe bis hin zur Latzhose: Mode für die Kleinsten sieht süß aus, hat aber oft einen Haken – der Nachwuchs wächst schnell heraus. Räubersachen hat die Lösung für diese Herausforderung. Der 2015 gegründeten Online-Shop verkauft ökologisch hergestellte Kinderkleidung auf Zeit. Hier können sich Eltern, Verwandte und Freunde Kleidung aussuchen, bestellen und behalten, solange sie passen.

 

Welche spannenden Storys die Zukunft noch bringen wird? Wir dürfen gespannt sein. Wer sich jetzt schon von nachhaltigen Projekten und innovativen Vordenkern inspirieren lassen will, wird hier fündig: FUTURZWEI.

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